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Überall in den oberbayerischen Gebirgsorten, in denen früher Gebirgsschützenkompanien bestanden hatte, wurden in diesen Jahren Kompanien wieder gegründet, und diese schlossen sich 1951 zum Bund Bayrischer Gebirgsschützenkompanien zusammen, zu deren ersten Landeshauptmann Josef Bachmayer aus Rottach-Egern gewählt wurde.
Im Gasthof ,,Bayrischer Hof" beim Stumpfer Toni, wurde dann der Gedanke in die Tat umgesetzt, und die Gebirgsschützenkompanien Garmisch wieder gegründet. Denn nach den Satzungen des Bundes Bayrischer Gebirgsschützenkompanien, dürfen nur solche Orte eine Kompanie gründen, an denen vor 1810 eine Solche bestanden hatte.
Von einem Stoffhausierer, wie sie zu dieser Zeit durch die Orte zogen, besorgte damals Frau Maria Maderspacher den Stoff für die ersten Schützenjoppen. Und Schneidermeister Ketzler schnitt diese nach einem alten Muster, in drei Größen zu. Ketzler, Alois Bader; Stonas, Andreas Simon; Schnagglschneider und Hans Völkl fertigten dann die Joppen an. Säcklermeister Thomas Hutter stiftete der Kompanie unentgeltlich die roten Hosenträger. Und die Stopselhüte machte Matthias Maurer; Schöpfnhuatara. Brauereibesitzer Gustav Röhrl, der auch dem Stammtisch im ,,Bayerischen Hof' angehörte versprach bei einem Zustandekommen der Schützenkompanie, immer bei den örtlichen Ausrückungen, sei es an Fronleichnam oder zur Kriegergedächtniskapelle ein Fass Bier für die Schützen zu stiften. Und dieses Versprechen hielt er dann auch ein. Bereits beim feierlichen Geleit der Antoniusglocke für die Kriegergedächtniskapelle, rückten 33 Schützen unter dem ersten Hauptmann, Karl Neff, aus.
Jedoch als offizieller Gründungstag gilt der 21. September 1952. Also der Tag der Einweihung der Kapelle durch H.H. Geistlichen Rat Josef Bittl. An diesem Tag wurde auch der erste Ehrensalut nach dem 2. Weltkrieg in Bayern, zur Ehre der gefallenen Heimatsöhne abgefeuert.
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